Weil sie die Kultur fördert: Die Kulturaktie

Was ist eine "Kultur-Aktie?"

Eine "Kultur-Aktie" ist ein ganz besonderes "Wertpapier"! Sie wird an keiner Börse gehandelt. Aber mit einer Kultur-Aktie der Koblenzer Kulturstiftung können Sie die Kultur in Koblenz fördern und selbst einen Gewinn davon haben:
Sie erwerben eine "Kultur-Aktie" im Wert von 100 ¤ oder 50 ¤.
Damit fördern Sie nachhaltig Kultur in Koblenz, denn der Reinerlös aus dem Verkauf der Aktien fließt in das Stiftungskapital der Koblenzer Kulturstiftung und die Erträge aus dem Stiftungskapital kommen Jahr für Jahr dem Kulturleben in Koblenz zugute. Sie erhalten als Gegenleistung einen wertvollen Kunstdruck aus dem Schaffen eines Koblenzer Künstlers.
Sie können die "Kultur-Aktie" als Wandschmuck aufhängen und damit zeigen, daß Sie etwas für die Koblenzer Kulturszene getan haben, Sie können sie verschenken, und Sie können sie sammeln, denn sie wird jährlich in einer neuen Edition erscheinen. Über die Jahre erwerben sie auf diese Weise eine Dokumentation des künstlerischen Schaffens der Koblenzer Region.

Ein Angebot an alle, die Kultur-Aktien  verschenken möchten:

Beim Kauf von 10 Kultur-Aktien zu 50 ¤ zahlen sie nur 350 ¤ statt 500 ¤!
Dieses  Angebot gilt für alle bisher erschienenen Ausgaben.


Kultur-Aktien können Sie kaufen

- direkt bei der Stiftung: info@kulturstiftung-koblenz.de oder  Tel. 0261-65677. Die gewünschten Aktien werden dann nach Vorkasse zugeschickt.

Die Konten der Koblenzer Kulturstiftung sind:
Nr. 161 661 Sparkasse Koblenz BLZ 570 501 20
Nr. 152 836 8000 Volksbank Koblenz-Mittelrhein eG BLZ  570 90 000

und
- bei der Sparkasse Koblenz in der Bahnhofstraße 12 in Koblenz
- bei der Volksbank Koblenz-Mittelrhein in der Rizzastraße in Koblenz



Die 6. Kulturaktie 2011/2012
zeigt Werke des Künstlers Andreas Bruchhäuser

bruchhäuser

Mephisto 1995


bruchhaeuser

Koblenzer Rheinfront 2009

Andreas Bruchhäuser

1962           geboren in Bad Aussee, Österreich, als Sohn des Malers Karl Bruchhäuser
1964           Umzug der Familie nach Woldert, Westerwald
1981           Studium an der Kunstakademie Frankfurt bei Prof. Beyrle
1982-1986  Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rissa; dadurch entscheidenden Kontakt mit dem Informel von K.O. Goetz
1986          Umzug nach Koblenz
1987          erste Einzelausstellung in der Galerie Rost
In den folgenden Jahren rege Ausstellungstätigkeit, u.a. in Haan, Koblenz, Neuwied, Siegburg, Frankfurt, Bonn, Emmerich, Mainz, Düsseldorf
2001          erschien das Buch "Zu Gast am romantischen Rhein" mit 60 Pastellen im Verlag Bouvier
2004          Teilnahme an der Landesgartenschau Trier
2005+2008 Teilnahme am Salon d'Automne, Paris
2007+2010 in der ZDF-Sendung "Mythos Rhein", ARD-Sendung "Bilderbuch Deutschland", SWR-Sendung "Fahr mal hin"
2011          Malseminar im Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Jüngst vertreten in den Ausstellungen "Nüchtern-Kühn-Heilig", BUGA-Koblenz und Dom-Info Trier, "Europäische Landschaften des
19. und 20. Jahrhunderts im Mittelrhein-Museum Koblenz, "Aller Zauber liegt im Bild" im Museum Würth Künzelsau

Zahlreiche Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. Land RLP, Mittelrhein-Museum Koblenz,
Sammlung Klinker Bochum, Sammlung Siebengebirge Bonn, Sammlung Würth Künzelsau.
Über seine Malerei erschienen Rezessionen in den Kunstzeitschriften Artprofil, Passagen, Palette, Der Kunsthandel
1996 wurde er in das "Saur Allg. Künstlerlexikon" aufgenommen
Andreas Bruchhäuser lebt und arbeitet in Koblenz.Ehrenbreitstein




Die 5. Kultur-Aktie 2010/2011 zeigt Werke des Künstlers Jan Schröder



2010

Druckstock 10, 4/25, 2009


2010

Kleine Fluchten II, 1997

Jan Schröder

Jan Schröders Arbeiten bieten beides, das Grobe, konkret leicht Fassbare, wie es in seinen Skulpturen ins Auge springt (»der Mann mit der Kettensäge«), aber auch das Sublime, Zarte, das vor allem in seiner Malerei zur Wirkung kommt. Ein immer wiederkehrendes Motiv in seinem Werk als Bildhauer wie als Maler ist das Boot. Es ist »stets Symbol der Reise, des Aufbruchs in Unbekanntes, der Überfahrt, des Wandels, der Lebensreise, der Überfahrt des Verstorbenen in das Totenreich, das Boot bezeichnet den Übergang, das Hinstreben auf ein Ziel und einen neuen Anfang. Kurz, das Boot ist Sinnbild für das Todesgeschehen.

1948 geboren in Bendorf
1968–1974 Studium in Bonn, Köln und Kiel: Germanistik, Soziologie und Volkswirtschaft
1974 Abschluss als Dipl.-Volkswirt
1975–1976 Tätigkeit für eine Hamburger Seehafenspedition
1976–1990 Tätigkeit bei British Airways, Frankfurt-Flughafen
1979 Beginn der künstlerischen Laufbahn als Autodidakt
1980–1981 Abendschule Städelsches Kunstinstitut Frankfurt
1990 Übersiedlung nach Venedig
seit 1990 freischaffender Künstler
seit 1992 Mitglied im BBK
1992 Übersiedlung nach Bendorf
1999–2001 Dozent für Bildhauerei an der Universität Koblenz-Landau
2000 Teilnahme an der EXPO 2000 in Hannover
seit 2006 Lehrauftrag an der Universität Lüneburg für Rauminstallation und Grafik
Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland
Mehrere Projekte für Kunst am Bau, Skulpturen im Öffentlichen Raum

Jan Schröder lebt und arbeitet in Bendorf.



Die 4. Kultur-Aktie 2009/2010
zeigt Werke des Künstlers K.O.Götz


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"Glemko" (1993)
                                                                                                                        
goetz100

"Kilbo VII" (1998)
                 
K.O. Götz

Karl Otto Götz ist einer der bedeutendesten Vertreter des deutschen Informel. Diese Kunstrichtung entstand in den 1950er Jahren.
Informel steht für die Auflösung des klassischen Formprinzips und gilt als zweite Revolution in der Entwicklung der Malerei in Westeuropa nach dem 2. Weltkrieg.
Figürliche Darstellungen gibt es nicht.

1914          geboren in Aachen                                                                                            1989         Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
1932          Besuch der Kunstgewerbeschule in Aachen                                                        1995         Glasfenster für die Städt. Kunstsammlungen Chemnitz;
1933          erste abstrakte Arbeiten                                                                                                     erste keramische Arbeiten
1935          erste Spritzbilder, längerer Aufenthalt in Italien                                                     1996         Staatspreis für Malerei des Landes Rheinland-Pfalz        
1935-1945  Mal- und Aussstellungsverbot durch den Nationalsozialismus,                               1997         Gründung der K.O. Götz- und Rissa-Stiftung                          
                 trotz Verbots Experimente mit abstrakten Kompositionen                                                      Ehrenmitglied der Kunstakademie Münster
1936-1945  Militärdienst bei der Luftwaffe,                                                                             1999-2000  Illustrationen zu den Gedichten von Yves Boonefoy;
                 bis 1956 befreundet mit Willi Baumeister                                                                              erste Eisenreliefs
1941          ein Semester an der Dresdner Kunstakademie,                                                     2000         Ehrenring der Stadt Aachen
                 befreundet mit Will Grohmann                                                                              2002         Binding-Kulturpreis der Binding Brauerei in Frankturt/Main
1945-1950  Königssförde bei Hameln, rege Mal-u. Ausstellungstätigkeiten                                2003         Serie Holzvögel         
1948          Kunstpreis Junger Westen                                                                                   2004         Ehrenmitglieder Kunstakademie Düsseldorf
1948-1953  Herausgeber der Kunstzeitschrift "Meta"                                                               2005-2006 erste Bilder der Serie "Anlassbilder"          
1949          Mitgliedschaft in der Künstlergruppe "Copra"                                                         2007         Bundesverdienstkreuz Erster Klasse
1952          "Quadriga" - Ausstellung in Frankfurt/Main in der Zimmergalerie Franck                   2009         jüngste Ausstellungen in Los Angeles USA, Berlin und
1954          Gründung der Künstlergruuppe Phases mit Édouard Jaguer/Paris                                           Neuwied
1958          Teilnahme an der XXIX. Biennale in Venedig                                                      
1959          Teilnahme an der documenta II  in Kassel                                                              
1959-1979  Professur an der Kunstakademie Düsseldorf;
                 zu seinen Schülern gehören Manfred Kuttner, Sigmar Polke, Gerhard Richter,
                 Rissa und HA Schult
1965          Heirat mit Malerin Rissa 


K.O. Götz lebt und arbeitet seit 1975 in Niederbreitbach-Wolfenacker im Westerwald.





Die 3. Kultur-Aktie 2008/2009  zeigt Werke des Koblenzer Malers und Kulturpreisträgers Heinz Kassung.



100

"Varieté"


50

"Handstand"

Heinz Kassung

1935        in Koblenz geboren
1952-58   Studium an den Kölner Werkschulen
1958        Ernennung zum Meisterschüler von Prof. F. Vordemberge
1979        Verdienstmedaille der AKM (Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein)
1987        Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz (Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz)
1988        Burgundstipendium des Lands Rheinland-Pfalz
1989        Internationales Künstler-Symposium in Moskau und Baku/Aserbaidschan
1990-93    Lehrauftrag an der Universität Koblenz Landau
1992        Verleihung der Csontváry-Plakette in Ungarn
1996        Für das künstlerische Gesamtwerk ausgezeichnet mit dem Kunstpreis des BBK Rheinland-Pfalz
2003        Verleihung des Hans Sprung-Preises der AKM Koblenz
2005        Kulturpreis der Stadt Koblenz
2008        Altstadtpreis der Stadt Koblenz

Stetige Beteiligung an nationalen wie internationalen Ausstellungen
Gemälde in Staats-, Landes- und Privatbesitz
Zahlreiche Arbeiten der angewanden Kunst im öffentlichen Raum


Heinz Kassung lebt und arbeitet in Koblenz-Bubenheim.                        
   

Die 2. Kultur-Aktie 2007/2008
zeigt zwei Arbeiten des Bildhauers und Zeichners Georg Ahrens. 






"Brief aus China"

Der "Brief  aus China" greift die Verbindungen des Künstlers nach dem Fernen Osten auf. Ahrens lehrt seit 1994 als Gastprofessor an der Kusntakademie Tianjin/China und seit 1998 auch an der Teacher's University Lin Fen/China. Herbert Rosner (Köln)  schreibt über ihn "...Ahrens ist Kosmopolit. Er ist ein ambitionierter Künstler, der auf seinen Reisewegen Spuren der künstlerischen Arbeit zurücklässt. Bei Georg Ahrens ist also im Wortsinn der "Weg" das Ziel..."






"Engel"

Ahrens beschäftigt sich seit 1994 verstärkt mit dem Thema "Engel" und hat an verschiedenen Orten Großplastiken dazu geschaffen: 1998 in Pirmasens (Höhe 3,60 m), 1999 in Freckenhorst (Höhe 2,70 m),  Oberbillig/Mosel und Luxemburg (jeweils mit einer Höhe von 7,0 m), im Jahre 2000 in Schloß Waldthausen bei Main (ebenfalls 7 m hoch), Dortmund (Höhe 3,0 m), 2001 einen gebrochenen Engel (liegend) in Stift Tilbeck/Münsterland und für die Maximilian Kolbe Schule in Nordkirche (Höhe 3,40 m).  Ein Doppelengel  entstand 2002 für Bad Neuenahr (Höhe 3,20 m), 2003 in Proto Roz/Slowenien und 2004 in Trier (Höhe 10 m).

"...der Engel", so schreibt Dr. Gabriele Lohberg, Trier,  "verkörpert  - auch ohne kirchenreligiösen Hintergrund - in einer sehr universellen Weise die Konzentration positiver, immaterieller Kräfte. Als Wesen des Übergangs ist sein  Erscheinen nicht auf Dauer angelegt. Der Weg, nicht der feste Ort ist ihm zugeordnet, nicht die Schrift, sondern das gesprochene Wort und das Zeichen sind seine Medien. Die Grenze zwischen Materie und Entmaterialisiertem, die feste Form als zufällige Manifestation, das Fertige und Vollendete als Zeiterscheinung, ist ihm auch in der Interpretation von Georg Ahrens eigen ....Georg Ahrens gelingt es in vielfältiger Weise, diese Hologramme des Geistes in eine bildhauerische Sprache zu übersetzen..."


Und hier der Werdegang des Künstlers:

1947         geboren in Koblenz
1964-67    Steinmetz- und Bildhauerlehre bei Theodor Bogler OSB, Kloster Maria Laach
1967-73    Studium der Bildhauerei an den Kölner Werkschulen
Seit 1970  freiberufliche Tätigkeit
1974-77    Assistent an der TH Braunschweig bei J. Weber
1979-81    RWTH Aachen bei E. Hillebrand
1978-91    Lehraufträge an den Fachhochschulen Aachen, Köln und Mainz
Seit 1994  Gastprofessor an der Kunstakademie Tianjin, China
1998        Gastprofessor der Teacher's University Lin Fen, China
1999        Hanns Sprung Preis der AKM Koblenz
Internationale Bildhauersymposien in China, Deutschland, Kanada, Luxemburg, Namibia, Slowenien, Spanien und Japan.

Georg Ahrens lebt und arbeitet in Köln und Weibern/Eifel. Seit 1999ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein (AKM).




Die 1. Kultur-Aktie 2006, gestaltet von Heijo Hangen, ist ebenfalls noch zu erwerben.

 





Sequenz 262 WVZSD 360/1999





Sequenz 292 WVZSD  390/1999


Heijo Hangen ist einer der bekanntesten und international geschätzten Konstruktivisten.  Er wurde 1927 in Bad Kreuznach geboren, seit 1950 lebt und arbeitet er in Koblenz. Als international anerkannter Künstler ist er Träger zahlreicher Auszeichnungen, unter anderen erhielt er den Kunstpreis Rheinland-Pfalz und den Kulturpreis der Stadt Koblenz. Sein Lebenslauf im einzelnen:

1927        geboren in Bad Kreuznach
1941-44    Lehre im Malerhandwerk
1947-50    Studium an der Landeskunstschule Mainz
1950-51    Atelierstipendium Rheinland Pfalz, Koblenz Asterstein
1950        Arbeiten mit abstrakten Bildformen
1952-58    Grafikdesign für das Amerikahaus, Koblenz
1952        erste konstruktive Arbeiten in supremativer Ordnung
1954        Eheschließung mit Gisela Kratz
1958-61    Grafikdesign für u.a. exhibit section, Bonn-Bad Godesberg
1962        erste Anwendung von zwei systemgebundenen konstanten Modulelementen in der Malerei
1969        konstante Verwendung eines einzigen Form-Moduls
1976        Atelierstipendium in der Deutschen Akademie in Rom
1977        Beteiligung an der Documenta 6
1977-93    Seminardozent an der Europäischen Akademie für bildende Kunst in Trier
1991        Kunstpreis Rheinland-Pfalz
1991        Kulturpreis der Stadt Koblenz
1997        Ehrengast der Villa Massimo in Rom  


Die Kultur-Aktien erscheinen in limitierten Auflagen von je 250 bzw. 200 nummerierten Exemplaren im Format DIN A3 quer, (aufgeklappt, wie hier dargestellt), auf DIN A4 gefalzt. Die Abbildungen zeigen die jeweilige Innenseite, auf der Rückseite befinden sich Angaben zur Biographie des Künstlers.

Die Kultur-Aktien sind erhältlich in der Hauptstelle der Sparkasse Koblenz in der Bahnhofstraße und der Hauptstelle der Volksbank Koblenz-Mittelrhein eG in der Rizzastraße. Man kann sie aber auch unter info@kulturstiftung-koblenz.de direkt bei der Stiftung bestellen.

Die Kulturstiftung dankt der Sparkasse Koblenz und der Volksbank Koblenz-Mittelrhein für ihre Unterstützung!